Jiaogulan: Das Kraut der Unsterblichkeit | Wirkung, Studien, Anwendung – yagcho

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Jiaogulan: Das Kraut der Unsterblichkeit | Wirkung, Studien, Anwendung

Jiaogulan (Gynostemma pentaphyllum) wird auch „Kraut der Unsterblichkeit“ genannt. Wenn man sich die Wirkung und historische Bedeutung der Pflanze anschaut, dann wird einem ganz schnell klar wieso - Denn seit über 5000 Jahren ist die in Asien beheimatete Pflanze eines der wertvollsten und wirksamsten Mittel der traditionellen Heilkunde.
 
Vor allem in Südchina, Korea und Japan ist das Unsterblichkeitskraut verbreitet. Seit einigen Jahren wird das traditionelle Heilmittel von Wissenschaften genauer unter die Lupe genommen, da die traditionelle Verwendung als vielseitig stärkendes Mittel seit jeher überaus vielversprechend war.
 
So isolierten japanische Forscher zahlreiche Wirkstoffe, die zum Teil mit denen in der Ginsengwurzel (Ginsenoside) identisch, jedoch einmalig für das Jiaogulan sind: die sog. Gypenoside. Von Ihnen sind rund 100 verschiedene Verbindungen bekannt. Ebenfalls wurden Flavonoide, essenzielle Aminosaäuren, Vitamine und Spurenelemente (Zn, Mg, Fe), sowie Polysaccharide identifiziert. Der Cocktail aus Mineralstoffen, Vitaminen, aber auch den einzigartigen Gypenosiden und anderen sekundären Pflanzenstoffen wirkt spürbar und immer mehr Menschen schwören auf die positiven Wirkungen des Unsterblichkeitskrauts
Inhaltsstoffe: Flavonoide, Saponine, Gypenoside, Polysaccharide, Proteine, Eisen, Zink, Magnesium, Vitamine

Wirkung vom Unsterblichkeitskraut

Die moderne Forschung ist es, die Jiaogulan auch hierzulande populär gemacht und jüngst einen regelrechten Hype ausgelöst hat. Aktuelle Ergebnisse zeigen nämlich wie das Kraut unter anderem auf Immunsystem, Krebsentstehung, Blutwerte, Stress und Nerven wirkt und untermauern damit, was zahlreiche Menschen schon seit tausenden Jahren am eigenen Körper bezeugen durften.
 
Unterstützt das Immunsystem: Jiaogulan stimuliert das Immunsystem, indem es die Anzahl von Abwehrzellen, insbesondere T- und B-Lymphozyten steigert.
 
Wirkt gegen Krebs: Forscher prüften in zahlreichen Studien die Wirkung von Jiaogulan auf Krebs - mit erstaunlichen Ergebnissen. Studien fanden heraus, dass die Pflanze sehr effektiv dabei hilft Prozesse zu blockieren, die für das Wachstum von Tumorzellen verantwortlich sind. Außerdem kann das Risiko für Darmkrebs durch die enthaltenen Saponine gesenkt werden.
 
Gegen Entzündungen: Die im Jiaogulan zahlreich enthaltenen Gypenoside, hemmen einen Prozess in menschlichen Endothelzellen, der unter anderem an chronischen Entzündungen, Krebs und Arteriosklerose beteiligt ist.
 
Schützt die Nerven: Die Gypenoside zeigen in Tierversuchen neuroprotektive Eigenschaften.
 
Verbessert Blutwerte: Jiaogulan verbessert die LDL-Cholesterin, sowie Triglycerid-Werte und wirkt antikoagulativ (vermindert das Verklumpen von Blutplättchen). Außerdem wirkt es durchblutungsfördernd was in Kombination das Thrombose-Risiko stark senkt.
 
Gegen Diabetis: Jiaogulan erhöht bei regelmäßigem Genuss die Insulinsensitivität beziehungsweise Glukosetoleranz, wirkt also positiv bei Diabetes.
 
Antioxidativ: Die Wirkstoffe von Jiaogulan helfen den Körperzellen gegen Angriffe von freien Radikalen. Einerseits sind die Inhaltsstoffe selber wirksame Antioxidantien, andererseits wird durch Jiaogulan das körpereigene Schutz-Enzym Superoxiddismutase (SOD) verstärkt gebildet und aktiviert.
 
Adaptogen: Als Adaptogen hilft Jiaogulan dabei mit Stress umzugehen. Es reguliert und kann dabei sowohl aktivierend, als auch entspannend wirken.
 

Du dachtest ein vierblättriges Kleeblatt sei selten?

Jiaogulan gibt es in verschiedenen Ausführungen. So gibt es 3-blättrigen, 5-blättrigen und sogar 7-blättrigen Jiaogulan. Der 3-blättrige Jiaogulan findet aufgrund seines niedrigen Wirkstoffgehaltes eher nicht als Heilpflanze Verwendung. Der 5-blättrige Jiaogulan ist am weitesten verbreitet und meistens ist von ihm die Rede, wenn vom "Kraut der Unsterblichkeit" gesprochen wird. Er verfügt über eine stabile Wirkstoffkonzentration und ist gut verfügbar. Der 7-blättrige Jiaogulan ist extrem selten und die hochwertigste Variante. Sie verfügt über die höchste Wirkstoffkonzentration der wertvollen Gypenoside und wird als kostbarste Art des Unsterblichkeitskrauts angesehen.
 
 

Anwendung

Traditionell werden die getrockneten Jiaogulan Blätter als Tee getrunken. Dabei wird ca. ein Teelöffel der Kräuter in kochendes Wasser gegeben und 5-8 Minuten ziehen gelassen. So werden alle wertvollen Wirkstoffe gelöst und der Tee schmeckt herb, süßlich und leicht bitter. Alternativ können die Blätter auch in einen Smoothie gegeben oder als Salat gegessen werden.
 
 
Hinweis: Laut EU-Verordnung darf Jiaogulan in Deutschland leider nicht als Lebensmittel vertrieben werden. Das geht auf die Novel-Food-Verordnung zurück, die Lebensmittel, die bis 1997 nicht in der EU verbreitet waren, nicht für den Verkehr freigibt. Kurios: Jiaogulan ist beim Deutschen Bundessortenamt als Arnzei- und Gewürzpflanze gelistet, dennoch gilt es hierzulande nicht als Lebensmittel. Der hier beschriebenen Gebrauch, bezieht sich lediglich auf die traditionelle Anwendung der Pflanze; Keine Verzehrempfehlung.
 

Quellen:

Huang W C, et al. Extract of Gynostemma pentaphyllum enhanced the production of antibodies and cytokines in mice. Yakugaku Zasshi 2007;27(5):889–896.
 
Huang T H, et al. Gypenoside XLIX, a naturally occurring PPAR-alpha activator, inhibits cytokine-induced vascular cell adhesion molecule-1 expression and activity in human endothelial cells. Eur J Pharmacol 2007;565(1-3):158–165.
 
Takemoto T, et al. Studies on the constituents of Gynostemma pentaphyllum Makino. I. Structures of gypenosides I – XIV. Yakugaku Zasshi 1983;103(2):173–185.
 
Shang L, et al. Gypenosides protect primary cultures of rat cortical cells against oxidative neurotoxicity. Brain Res 2006;1102(1):163–174.
 
Yang X, et al. Isolation and characterization of immunostimulatory polysaccharide from an herb tea, Gynostemma pentaphyllum Makino. J Agric Food Chem 2008;56(16):6905–6509.
 
Chen J C, et al. Gypenosides induced apoptosis in human colon cancer cells through the mitochondria-dependent pathways and activation of caspase-3. Anticancer Res 2006; 26(6B):4313–4326.
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